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Erbzaun/Konfirmation

Die Konfirmation

In Vorbereitung der Konfirmation werden von den Eltern der Konfirmanten eine Girlande für die Eingangstür zur Kirche gebunden (aus Schnettel, manchmal auch versch. Buchsbaumsorten). Die Konfirmanten streuen am Vortage Schnettelzweige von jeder Haustür eines Konfirmanten ab, den Gehweg entlang, bis zum Eingang in die Kirche. Wie ein Brautpaar auf einem gestreuten Blumenweg schreiten dann die Konfirmanten auf diesem „Schnettelweg“ zur Kirche.

Die Erbzaunmessung

Dem 30. November, dem Andreastag, werden von jeher mystische Kräfte zugesprochen.Das Erbzaunmessen war einer der an diesem Tag oft durchgeführten Bräuche.Jedes Mädchen misst mit ihrer abgebundenen Trägerschürze den vor dem Erbhof befindlichen Erbzaun ab.Die Zahl der übrig gebliebenen Zaunslatten ergab dann die Zahl der Jahre, die sie noch auf ihren Liebsten bis zur Hochzeit warten muss.Das galt nur bei Gehöften, die ohne eigene Nachkommen vererbt wurden. Zuletzt waren das die Gehöfte Nr. 41 (Lindig / Nöthlich) und Nr. 62 (Nöthlich / Martha Pitzing). Dieser Brauch wurde in Gössitz noch bis in die 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hier gepflegt.Erbzaun = Felder des Lattenzaunes vom Vorgarten. (Dieser wurde von den Hausfrauen bewirtschaftet. Er war also Teil „ihres Erbes“. In diesem Gärtchen befanden sich die Beete für die Küchenkräuter aber auch Blumen.)

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GÖSSITZ am Thüringer Meer

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