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Frauentracht

Die weiße Baumwollbluse hatte kurze Puffärmel mit Rüschen; sie wurde am Hals und an den Ärmeln mittels Zugband geschlossen.Das schwarze Schultertuch aus Wollstoff ist mit eingewebten, leuchtend bunten und Fransen verziert.Die Farbe des langen Rockes reicht von schwarz, über dunkelblau, braun bis hin zu dunklem violett, ist einfarbig oder ohne Muster und gefüttert.Die zur Tracht gehörende, lange Leinen-Schürze hat eine dunkel- bis hellblaue Farbe und am Saum eine aufgedruckte weiße Bordüre. Sie wurde über den gesamten Rock gebunden und ist nur wenige Zentimeter kürzer als dieser.Bei der festlichen „Ausgeh-Tracht“ trug man zum Rock eine aus dem gleichen Stoff gefertigte und dazu passende Blusenjacke und eine kleine, schmale Schmuckschürze aus Seide. Diese Seidenschürze war oft fein gemustert und farblichgenau zur Tracht abgestimmt. Die Blusenjacke ist auf Taille – oft mit Schößchen – gearbeitet (mittels Mieder auf Taille geschnürt), war am Kragen an den Ärmelaufschlägen und entlang des Vorderteils mit schwarzer Spitze und Goldbordüre verziert.Rock und Blusenjacke sind hier aus schweren Stoffen gefertigt (matt oder auch leicht glänzende Oberfläche) und gefüttert. Der Rock wird seitlich mit Ösen und Häkchen und die lang-ärmlige Blusenjacke in der Mitte vorn mit Knöpfen verschlossen.Die blaue Schürze der „Alltagstracht“ wurde mit Bändern geschlossen. Die Schürze der „Festtags-tracht“ mit einer dünnen, gedrehten Leinen-schnur, die man unter dem Schößchen der Blusenjacke verbarg.

Nur wenig ist über die Herkunft und Entstehung der Gössitzer Frauentracht bekannt.Noch bis ca. 1935 wurde sie in Gössitz von den Mitgliedern der Frauengruppe zu bestimmten Festlichkeiten getragen.Die Tracht besteht aus einer Haube, Bluse bzw. Blusenjacke, Schultertuch, Rock, Unterrock, Schürze, Mieder einer knielangen weißen Unterhose mit Rüschen am Bein (in der Mitte offen) und natürlich Strümpfen, sowie möglichst schwarzen Schuhen.Die schmucke Haube wurde aus schwarzen, langen Bändern gefertigt.Sie erinnert ein wenig an den sorbischen Ursprung unserer Vorfahren.Am unteren Teil der Haube (den Rücken herunter) sind zwei schwarze Bänder mit je einer Länge von ca. 80 cm und einer Breite von jeweils 15 cm und zwei ebenfalls 15 cm breite, in einem Bogen gelegte, ca. 160 cm lange Bänder angebracht. Diese Bänder waren glatt oder auch in sich gemustert. Das Mittelteil der Bänderhaube (Haubenfleck) verzierten mit Silberfäden bestickte oder aus Horn gefertigte große Spangen.

Die Gössitzer Frauentracht

Gössitzer Frauentracht 1932

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